Italien

Umbrien

Die italienische Region mit 16.503 Hektar Rebfläche liegt im Herzen Italiens und ist eine der wenigen, die nicht an das Meer angrenzen. Weinbau gab es in Umbrien auf beiden Seiten des Tiber schon vor den Römern zur Zeit der Etrusker und Umbrier. Nach dem Untergang des Römischen Reiches kam es dann über Jahrhunderte zu einem Stillstand im Weinbau. Erst ab den 1950er-Jahren erfolgte ein Neubeginn. Sowohl von der Landschaft als auch von den klimatischen und geologischen Verhältnissen ist das Gebiet der im Osten angrenzenden Toskana sehr ähnlich. Die kalten Monate sind regenreich, die Sommer sind sonnig und durch Wind gekühlt. Viele Weingärten haben kalkreiche Lehm- und Sandböden. Es dominieren die roten Rebsorten Sagrantino, Sangiovese, Ciliegiolo Nero, Canaiolo Nero und Montepulciano sowie die weißen Grechetto Bianco, Trebbiano Toscano (Procanico) und Verdello. Der berühmte, schon seit Jahrhunderten produzierte Orvieto macht rund zwei Drittel der DOC-Produktionsmenge aus.