Italien

Toskana

Die Toskana ist das Zentrum des italienischen Weins. Die Kalk- und Keuperböden (Galestro) bieten nahezu ideale Bedingungen für den Weinbau. Der Küstenstreifen zeichnet sich durch ein gemäßigtes Klima aus; weiter im Landesinneren herrscht kontinentales, fast kühles, gemäßigtes Klima. Dank dieser Bedingungen und der einmaligen kulturellen Geschichte konnte sich der Weinbau in der Toskana früh auf hohem Niveau etablieren. Zu Anfang des 18. Jahrhunderts legte Cosimo Medici III mit einem Dekret das Herkunftsgebiet von Chianti fest, um die Herkunft des Weines zu garantieren - ein erstes Beispiel für eine amtliche Herkunftsbezeichnung. Heute gibt es auf einer Rebfläche von 70.000 Hektar sieben DOCG, über 30 DOC- und fünf IGT-Weine, deren Anteil 45 % der Gesamtproduktion ausmachen. Das Chianti-Gebiet macht ca. ein Drittel der gesamten Toskana aus. Das Chianti Classico Gebiet ist das Kernland des Chianti-Gebietes mit dem Kennzeichen des Gallo Nero (Schwarzer Hahn).