News & Events

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Masca del Tacco

12. Dezember 2015

Erchie . 1949/2010 . 200 ha

Masca del Tacco, in Besitz von Poggio Le Volpi (Latium), wurde im Jahr 2010 von Armando und Felice Mergè gegründet. Die Wurzeln liegen jedoch viel weiter zurück. Bereits 1949 wurde der Grundstein in den Kellern der Genossenschaft von Erchie gelegt. Diese Jahreszahl findet sich auch auf den Etiketten der Weine wieder. Heute werden 200 Hektar Weinberge im Norden der Salento-Halbinsel bewirtschaftet. Dank der Nähe des adriatischen und des ionischen Meeres kühlen die Nächte hier in dem Maße ab, wie es für den Anbau von Qualitätsweinen optimal ist. Zudem beeinflussen die günstigen Bodenbedingungen die Entwicklung lokaler Weine von großem Potential. So spiegeln die gewonnenen Weine die Region hervorragend wieder: Sie vermitteln Genuss und Lebensfreude, sind kräftig und vollaromatisch. Benannt ist jeder Wein nach den Rebbergen, in denen er wächst – so auch der „Lu Ceppu“ und der „Li Filitti“.

Medici Ermete

10. Dezember 2015

Gaida / Reggio Emilia . 1890 . 75 ha 

Die Kellerei kann auf eine über 100-jährige Erfahrung in der Produktion der verschiedenen Stile des Lambrusco zurückblicken. Gaida, der Firmensitz,  befindet sich nur wenige Kilometer entfernt vom Produktionsgebiet des  Lambrusco Reggiano DOC. Das Familienunternehmen zählt heute zu den Spitzenweingütern der Region und produziert einen der besten Lambrusco  der Welt. Für den „Concerto“ erhielt das Weingut im Jahr 2019 zum 10. Mal  die Bestnote der 3 Gläser im Weinführer Gambero Rosso.

Messer del Fauno

8. Dezember 2015

Santa Lucia . 2001

Das Haus des Fauns, italienisch „Casa del Fauno“, ist eines der bekanntesten Häuser der antiken Stadt Pompeji, das beim Ausbruch des Vesuv im Jahr  79 n. Chr. verschüttet wurde. Das elegante Stadthaus mit mehr als 3.000 m² Grundfläche war ein Haus der Feste und der Freude. Der tanzende Faun, eine Bronzestatue, die heute im National museum von Neapel steht sowie das berühmte Mosaik, das Satyr und eine Bacchantin beim Liebesspiel zeigen, legen Zeugnis davon ab, dass man hier dem Wein und dem Vergnügen mit großer Leidenschaft huldigte. Die Weine der Serie Messer del Fauno sind Botschafter (Messer = Bote) des ursprünglichen italie ni schen Weinverständnisses. Diese Weine sind gemacht, um das tägliche Essen, den Alltag und das gesellige Beisammensein angenehm zu begleiten. Sie stehen für die Lust am Genuss und die unbeschwerte Leichtigkeit des Seins.

Moncaro

6. Dezember 2015

Montecarotto . 1964 . 1.570 ha

Moncaro ist ein Musterbetrieb in den Marken. Das Weingut betreibt drei Wein- kellereien: ca. 800 ha in der DOC Verdicchio dei Castelli di Jesi, 188 ha im Conero DOC und ca. 580 ha in der DOC Piceno. Das Unternehmen glänzt durch eine beispiellose Ausstattung der Kellereien, eine vorbildliche Arbeit im Weinberg sowie hochqualifizierte Mitarbeiter. Zur Firmenphilosophie gehört es, dass bei allen Produktionsschritten nur Techniken angewandt werden, die möglichst wenig Einfluss auf die Umwelt nehmen. Dabei werden die neuesten Technologien und Methoden des Weinbaus  mit dem Wissen und den alten Traditionen gekonnt kombiniert.

Muri-Gries

4. Dezember 2015

Gries / Bozen . 1845 . 35 ha 

Im Jahr 1845 übersiedelten Benediktiner Mönche aus der Schweiz in das Augustinerchorherrenstift bei Bozen. Die Mönche nahmen ihre Ordensregel „ora et labora“ auch in den klösterlichen Wein- bergen ernst und sorgten in den darauffolgenden Jahrzehnten für den Anbau und regen Handel mit den nördlichen Nachbarn – so auch mit Saffer Wein in München. Heute ist die Kellerei Muri ein klassischer Rotwein-Betrieb mit 85 % Rotweinen, davon 11 ha Lagrein in den besten Lagen. Die moderne Kellertechnik gliedert sich harmonisch in die alten Klostermauern ein. So befinden sich in der alten Stiftskirche der Gärkeller, die sogenannte Ansetz, sowie die Edelstahlfässer für die Lagerung. Schonende Verarbeitungsmethoden  und traditionelle Arbeitsweisen sind die Werte, auf die man bei Muri setzt. Kellermeister Christian Werth legt sein Augenmerk dabei im Besonderen auf den Lagrein. Mit seinem Abtei Riserva ist er einer der Pioniere für den Barrique-Ausbau des Lagrein und seit vielen Jahren „Abonnent“ auf die  3 Gläser im Gambero Rosso. Eine langjährige und generationsübergreifende Freundschaft verbindet  die Kellerei und Saffer Wein und schafft die Basis für den Erfolg hierzulande.

Nativ

2. Dezember 2015

Paternopoli . 2008 . 15 ha

Das junge und innovative Weingut liegt im Hinterland von Neapel auf den fruchtbaren Hügeln von Irpinia. Kein Geringerer als Mario Ercolino, der bereits dem Weingut Feudi di San Gregorio zu Ruhm verhalf, führt das Anwesen. Der renommierte Önologe hat sich zum Ziel gesetzt, sich an die Qualitätsspitze der regionalen Weinproduktion zu setzen und charaktervolle, authentische Weine von hoher Typizität zu erzeugen. Das Ergebnis spricht für sich: In den Weinen spiegelt sich die Besonderheit der Reben dieser Region. Die Böden hier wie z.B. Basalt, sind reich an Mineralien, die durch den Vulkanausbruch des Vesuv im Jahre 79 n. Chr. entstanden. Sie bestimmen den einzigartigen Charakter der Trauben in diesem Gebiet.

Oddero

30. November 2015

La Morra . 1878 . 35 ha

Poderi e Cantine Oddero zählt zu den historischen Größen unter den Barolo-Produzenten. Nach Männerherrschaft über Generationen hinweg ist nun seit 1997 Cristina Oddero, eine äußerst begabte Diplom-Önologin, verantwortlich für das Spitzenweingut in den Langhe. Ihr Anliegen ist es, traditionelle Weine mit viel Finesse, Terroir und Lagentypizität zu produzieren. Diese sorgfältige und beharrliche Arbeit hat sich ausgezahlt. National wie international kann Oddero stolz auf eine Reihe hochrangiger Bewertungen und Auszeichnungen blicken.

Pizzolato

24. November 2015

Villorba / Treviso . 1762 . 56 ha

Ganz im Einklang mit der Natur bewirtschaftet heute bereits die 5. Generation des Familienweinguts Pizzolato Rebflächen in der Anbauregion Pianura im Norden der Stadt Treviso. Die Trauben der seit 1991 biozertifizierten Weine,  die in der Cantina Pizzolato entstehen, werden dabei weder mit Pestiziden noch sonstigen Chemikalien behandelt. Zur Gesunderhaltung der Pflanzen dienen ausschließlich natürliche Stoffe wie Schwefel oder Kupfer. Die 2016 fertiggestellte Kellerei wurde komplett nach ökologischen und nachhaltigen Aspekten errichtet und auf der Biennale Architettura 2018 als zukunftsweisendes Projekt vorgestellt.

Podere 29

22. November 2015

Margherita di Savoia . 2003 . 22 ha

Das noch relativ junge Weingut Azienda Agricola Podere 29 liegt nur 10 km vom Meer entfernt, nahe Foggia. Es wurde nach einem alten Landkartenregister benannt, in dem der Hof mit der Nummer 29 geführt wird. Gründer und Inhaber Giuseppe Marrano liebt seine Heimat und legt deshalb viel Wert auf die Erhaltung von Tradition bei gleichzeitigem Einsatz modernster Kellertechnik. Sein Hauptaugenmerk legt er auf den Anbau und die Verarbeitung traditioneller Rebsorten. So kommt  bei Podere 29 die autochthone Rotweinsorte Nero di Troia wieder zu altem Glanz. Jedoch sind die Erträge der spätreifenden Sorte nicht sehr hoch. Die Uva di Troia ergibt tiefdunkle Rotweine mit violettem Schimmer. Der Alkoholgehalt ist meist sehr hoch und kann 14 Volumenprozent erreichen. Die Etiketten der Spitzenlinie tragen als Symbol den Maulbeerbaum (ital.: Gelso) – eine Hommage an den Vater von Giuseppe Marrano, welcher als Kind immer unter Maulbeerbäumen saß und die Früchte des Baumes genossen hat.

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Podere 414

20. November 2015

Magliano in Toscana . 1960 . 11 ha

Im Südwesten der Toskana, entlang der Küste, findet sich die Maremma. Längst genießen die Weine dieser Region größte Anerkennung. Als einer der Stars unter den Maremma-Winzern darf sich Simone Castelli rühmen. Er führt das Werk seines berühmten Vaters Maurizio gemeinsam mit seiner charmanten Frau Maya mit großem Erfolg fort: Dieser verwirklichte seinen Traum von einem integrierten landwirtschaftlichen Betrieb, auf  30 ha nach biodynamischen Prinzipien geführt – mit Weinbau, Getreide und Viehzucht. Schon von Weitem erblickt man das leuchtend rote Gebäude des Podere 414 (Anwesen 414). Simone bewirtschatet dort einen kleinen alten Weinberg mit insgesamt 11 ha Rebfläche, der neben Sangiovese – hier Morellino genannt – lokale Sorten wie Alicante, Ciliegiolo und Colorino trägt.